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Star Wars AT-AT Diorama "Luke's Bruchlandung"

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Lichtbringer:
Nein, ich meine buntes filtern.

Derjenige hat einen matten russengrünen KV (alter Bausatz, schon fertig und mit Decals und leichter Verschmutzung) auf einer Seite mit Sidolin eingepinselt, und dann Unmengen von roten, hellgrünen, hellblauen, weißen, beigen Farbklecksen in Acrylfarbe versehen. Ich dachte es wäre ein Scherz, ein Clownspanzer. Dann einen Borstenpinsel in Sidolin getaucht und alles von oben nach unten weggewischt - bis nur noch ein Hauch der Farbstreifen schimmerte.

Nach dem Trocknen sahen beide Seiten eindeutig grün aus - aber die eine Seite wie fabrikneu mit etwas Schmutz (ala Überführungsfahrt), und die andere wie grün aber länger der Witterung ausgesetzt. NICHT wie vergammelt, einfach nur etwas streifig und die vorher eintönigen Flächen nun mit "Leben". Die richtige Alterung und Verschmutzung kommt danach noch drauf.

Ich hatte seither keinen Kit in 72 an dem das funktionieren könnte (ich denke am FM-MF wird es super kommen) - und eben bei sowas wie einem AT, der sonst sehr sterile große Flächen hat - nur dort eher mit Schwarz/Weiß/ und Grautönen.

Hacker Stefan:
Ich denke mit stark verdünnter Ocker und Brau kann man auch schon viel reißen. Sehe ich momentan an meinem SD.

Lichtbringer:

--- Zitat von: Frank am 22. Dezember 2009, 19:45:54 ---Michael meint Chipping. Und es ist genauso, wie beschrieben.
--- Ende Zitat ---

Unter Chipping verstehe ich mehr das darstellen abgeplatzer Farbe, z.B. an Kanten u.ä.

Von diesem "über alles eine einfarbige Jauche drüberziehen"-Filtern halte ich im allgemeinen nicht so richtig viel, außer bei Panzern, MAK, o.ä (also bodennahen Fahrzeugen).
Bin da mehr der Freund von "etwas Leben reinbringen, ja, aber ansonsten Schmutzfleck für Schmutzfleck" (wenn möglich).

Und imperiales Gerät wird eh regelmäßig gewartet, also nie so schlampig ausschauen wie das der Rebellen.  :)

Hacker Stefan:

--- Zitat von: Frank am 22. Dezember 2009, 19:45:54 ---Michael meint Chipping. Und es ist genauso, wie beschrieben.

Im Prinzip bringt man beim chippen und filtern nur noch mehr Farbe ins Spiel. Chipping geht "angeblich" nur mit unverdünnten Ölfarben, die in kleinen Klecksen aufgesetzt und auf dem Modell verarbeitet werden.

In 1:72 ist das aber auch problemlos möglich. Alex Clark ist der Meister der kleinen Tanks. Von ihm gibts bei Osprey mehrere Bücher.

Frank

--- Ende Zitat ---

Ich dachte immer der Chipping Effekt wären Farbabplatzer wie an manchen WWII Flugzeugen?  ???

Lichtbringer:

--- Zitat von: Lynx am 22. Dezember 2009, 19:50:18 ---Idealerweise wieder mit Öl auf einer Acrylbasis (oder umgekehrt) damit man im Notfall Fehler mit der passenden Verdünnung leicht beseitigen kann.

--- Ende Zitat ---

Entweder so, oder mit einer passenden Versiegelung dazwischen (Klarlack o.ä.), ja. Ist sicherer.

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