Tipps und Tricks > Dioramen und Vignetten
Ideensammlung: Bewegungsunschärfe im dreidimensionalen Diorama
Bernie:
transparentes Material könnte gehn.
mir Schwebt vor das ich eine Struktur nur in Längsrichtung einbaue und dann mit Bewegungsunschärfe versehe - im Prinzip wie bei der Viper
Ich mache hier mal ne einfache Skizze vom Querschnitt
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pirx:
--- Zitat von: Callamon am 26. März 2016, 08:09:27 ---Ein Weg wäre auch hier der Einsatz eines Fotos statt eines tatsächlich gebauten Grabens.
--- Ende Zitat ---
Auch eine gute Idee. Kann man eigentlich Fotos auf ein transparentes Material drucken? Dann könnte man das mit meiner Idee kombinieren.
The Chaos:
Interessant: vielleicht würde auch gehen einzelne Teile einer 3D Base Hintergrund, vervielfältigend leicht ineinander geschoben anzubringen.
Hoffe ihr wisst was ich meine. :-\
Callamon:
--- Zitat von: pirx am 26. März 2016, 10:18:26 ---Auch eine gute Idee. Kann man eigentlich Fotos auf ein transparentes Material drucken? Dann könnte man das mit meiner Idee kombinieren.
--- Ende Zitat ---
Man kann Fotos auf Acryl ohne weißen Hinterdruck oder weiße Rückfolie drucken lassen, dann sind sie transparent. Habe ich schon gemacht, sieht gut aus!
Galactican:
OK, hier mal im richtigen Thread gepostet ;D ;):
Eine oder mehrere Ebenen einer Wand bauen, lackieren, Fotos machen aus einer parallelen Position. Alternativ kann man ja auch einen geeigneten Hintergrund nehmen, z. B. ein hochaufgelöstes Bild vom Original-Graben oder einen gemalten Hintergrund, der photorealistisch aussieht (wie im Bild der artcentergallery). Bewegungsschärfe im PC hinzufügen, Bild(er) ausdrucken, auf eine oder mehrere MDF- oder Plexi-Platten aufziehen und hinter dem Modell anordnen. Dabei kann man auch mehrere Ebenen mit Abstandshalter übereinander anordnen, so dass diese sich zu bewegen scheinen, wenn der Betrachter um das Modell herumgeht. Die Kanten könnten auch "verschwommen" in Bewegungsrichtung ausgeschnitten werden. Dezente Beleuchtung von unten zwischen den Ebenen lässt die Illusion von Entfernung zwischen den Elementen entstehen.
Die Elemente, die vor dem eigentlichen Hintergrund angeordnet werden, könnten auf transparentem Untergrund gedruckt werden, so dass die Kanten links und rechts tatsächlich transparent werden. Dabei müsste man testen, was besser aussieht: ausgeschnittene Platten oder komplett durchgezogene Platten. Ersteres hätte den Vorteil, dass man die Elemente relativ frei anordnen kann. Bei der zweiten Lösung sieht man keine Schnittlinien an den Kanten, was für einen besseren Gesamteindruck sorgt und sich der Betrachter fragt, wie hat er das bloß gemacht; man müsste die Position aber vorher gut planen, da man sie nachher nicht mehr ändern kann. Auch müsste man testen, ob mattes Plexi besser ist (theoretisch würden so störende Reflexionen verhindert).
Noch 'ne Idee: Die Vordergrundelemente auf Folie drucken, allerdings komplett deckend (falls so etwas möglich ist). Dann zu einer Schlaufe zusammenkleben und um die Rückwand legen, unten und oben eine Kette ankleben und einen Motor einfädeln, der das Folienband am Betrachter in einer Endlosschleife vorbeizieht. Dann könnte man den "Flug" sogar animieren.
Ich hoffe, meine Beschreibungen sind verständlich genug (kann im Moment keine Bilder posten, da ich im Schneckentempo surfe ;) ). :)
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