Science Fiction Modellbau > 42
Perry Rhodan »DIE BASIS« - Modellbogenentwicklung für die PRFZ
Callamon:
:respekt: :thumbup:
urban warrior:
Moin Thomas,
Papier ist geduldig, und zu den Zeiten, als die RZ von Oliver entstanden ist, waren Solid Modelling Systeme insbesondere bei den Risszeichnern "nicht so verbreitet" (will sagen nicht vorhanden). Also kann man hier und da davon ausgehen, dass sich beim Zeichnen durchaus auch mal Perspektivfehler eingeschlichen haben. Auch bei den Top-Zeichnern. Ich kann mich noch gut an die Diskussion zu Günter Puschmann's Termit Tender erinnern. Letztendlich hat er den Fehler in der Perspektive zögernd eingestanden. Aber das war damals auch eher gutmütiger Spott, als harsche Kritik. Letztendlich war Niemand 100%ig, auch wenn so mancher Zeichner mit seinen Werken diesen Eindruck erweckt hat. Ich habe seinerzeit nicht viel veröffentlicht und meine "persönliche Situation" hat mich damals dazu bewegt, meine Tätigkeiten in dieser Richtung einzustellen. Jung, dumm und faul eben ... heute bereue ich das. War (und ist bestimmt immer noch) eine tolle Truppe.
Ich bin ja echt mal gespannt, wie Deine weitere Arbeit mit der BASIS aussieht.
Cheers
Martin
thomas121grau:
.... noch ein paar 3-D Spielereien, die nur die Grundform zeigen...
Ist eine gute Methode, um sich in die Form »hineinzudenken«.
Und keinesfalls möchte ich den Eindruck erwecken, dass ich
irgendwen in irgendeiner Weise kritisiere - dafür bin ich selber
nicht gut genug ...
Die Form der Basis »zerfällt« in diese geometrischen Körper:
(Die sich gegenseitig durchdringen oder sich schneiden)
• Torus
• Diskus
• Quader
• Kegelstumpf
• Zylinderysektor
• geschnittenes Rohr (2×)
Die zusätzlich abgebildete Puschmann Interpretation zeigt
deutlich, was in den nächsten Schritten zu geschehen hat:
• Verkleinerung der »Antriebseinheit« (denn die empfinde ich bei Oliver Scholl als etwas überproportional groß)
• Unterteilung des »Ringes« in einzelne Sektoren
• Neu-Interpretation des »Bug-Sektors«, deren Form sich bei Puschmann völlig von der Oliver Scholls unterscheidet.
Schön, dass man sich zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken über
die grafische Gestaltung der Oberfläche machen muss – und offensichtlich
ist mittlerweile, dass die beiden »Wannen« auf der Unterseite die größte
Herausforderung darstellen ...
HG
Thomas
Callamon:
Danke für die ausführlichen Erläuterungen!
urban warrior:
Moin Thomas,
ich hatte Deine Ausführungen bezüglich des Übergangs Trichter>Quader am Heck nicht als Kritik an Olivers Arbeit gesehen (Bin ja auch nicht sein Anwalt). Ich wollte nur auf die damals hin und wieder auftretenden Problematiken beim Zeichnen aufmerksam machen und das dort eventuell die Ursache für die von Dir festgestellten Interpretationsschwierigkeiten liegen könnte.
Bin von Deinen Ausführungen sehr hingerissen! :thumbup:
Gruß
Martin
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