Science Fiction Modellbau Forum
Tipps und Tricks => Elektrotechnik => Thema gestartet von: Karotte am 29. Oktober 2013, 17:59:43
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Hallo,
nachdem leider niemand was zu meiner Kaltkathodenlampe (http://www.phoxim.de/forum/index.php?topic=9344.0) sagen konnte, gehts nun hier weiter. Sollte jemandem doch noch was einfallen bitte melden! Danke!
Also: Ich will nen Kopf (http://www.phoxim.de/forum/index.php?topic=9318.0) in 1/6 beleuchten. Also die 4 Augen. Ich hab mir LEDs vorgestellt. Da ich für die KKL 12V brauche, nehme ich also als Stromquelle 12V Batterien. In einem zweiten Stromkreis möchte die LEDs betreiben (mit der gleichen Stromquelle). Es wäre toll, wenn ich Lichtschwert und Augen mit einem Schalter ein- und ausschalten könnte.
Welche LEDs nehme ich da am besten? Welche Widerstände brauche ich (auch wg. Temperatur)? Wie schalte ich die LEDs?
Bin im dem Bereich ein absoluter Anfänger, deshalb die doofen Fragen. Aber Löten kann ich... ;D
Bin für jede Hilfe dankbar!
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Welche Farbe werden die LED sein? Ist ne wichtige Angabe zur Berechnung.
Ansonsten ist mit 12V alles machbar.
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Ich möchte weiße LEDs für die Augen nehmen.
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Da musst du aufpassen. Weiße LED können 3.3V, Rote zB nur ca. 2.2-2,5V.
bei ner Weißen ist es so:
12V - 3,3V= 8,7V die zu viel sind. Dann noch durch den Strom von ca. 20mA geteilt ergibt dann den Widerstand den es bracuht um diese 8,7V zu "verbrauchen".
8,7V/ 0,020A= 435Ohm. Eher etwas mehr, dann leuchten die Augen nicht so arg.
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Na wunderbar! Danke!
Kann ich beide Stromkreise über einen Ein-/Ausschalter laufen lassen? Wie ist die Hitzeentwicklung bei 435+ Ohm? Und die LEDs werden in Reihe geschaltet?
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Ja, nicht schlimm und auf jeden Fall parallel.
Hier im Unterforum findest du aber auch alle Infos dazu. Ebenso wie in diversen Bauberichten, speziell im Star Trek Bereich.
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Vielen Dank für die Beratung, Benjamin! Hast mir sehr geholfen... :thumbup:
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Die LEDs kannst du in Reihe schalten. Dann addieren sich deren Vorwärtsspannungen zu 6,6V.
Nach Bennys leicht zu merkenden Methode hast du dann nur noch 12 - 6,6 = 5,4 Volt zuviel. Bei 20mA macht das 5,4 : 0,02 = 270 Ohm für den Vorwiderstand.
Statt des endgültigen Vorwiderstandes klemme ich ein Potientometer dazwischen - das ist ein einstellbarer Widerstand - und drehe vorsichtig dran, bis ich die gewünschte Helligkeit habe. Dann sinnvoll, wenn ich nicht die maximale Helligkeit brauche. In Reihe hänge ich dann noch ein Multimeter, um zu überwachen, dass der Strom beim Einstellen nocht über 20mA schießt.
Von Benny habe ich mir abgeschaut, immer ein Stückchen unter dem Maximalstrom zu bleiben, z.B. 17mA. Der Helligkeitsverlust ist kaum wahrzunehmen, die Lebensdauer der LED steigt aber enorm!
Habe ich dann die Wunschhelligkeit, klemme ich den Poti wieder ab und mess ihn mit dem Multimeter aus (nicht mehr dran drehen!).
Dann wird der passende Festwiderstand eingelötet.
Hier würde ich einen 470er Poti empfehlen. Zum Exkrementieren sollte man immer ein paar Potis im Haus haben.
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:thumbup:
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Vorangegangenen Beitrag entfernt, ZbV3000
Von dir ist das wie ein Orden. :D