Ich nehme oder nahm immer beste Quallität für die feinsten Bemalungen, ich orientiere mich da stark an den Flachzinnfigurenbemalern zB Fredericus Rex ist ein Laden für solche Angelegenheiten. Aber nach etlichen Augen OPs muß ich mich da sehr anstrengen und meine Malleistung lässt nach und ich verwende bei gößeren Maßstäben Decals der Pupillen. zB wie hier bei einer älteren Modellation.

Ouha, das' ja blöd! Ich krieg auch so langsam Probleme, im Nahbereich zu fokussieren. Ich würd mir ja ein Stereomikroskop zulegen, wenn ich nicht so elend geizig wäre. Aber mit dem Lupengestell für acht Dollar aus Hongkong geht es noch.
@Plastiker:
Verdünnen ist der richtige Weg. Da ich aber aufgrund von Ölfarben so elend lange warten müsste, bis ich ein zweites Mal an die selbe Stelle darf, muss es bei mir schon beim ersten Mal sitzen. Also mach ich's unverdünnt drauf und streiche es auch nicht glatt, weil es das erreicht Ergebnis verschmieren würde. Im mikroskopischen Bereich betrachtet, spachtel ich im Grunde nur Häufchen aus Ölpaste aufeinander, bis der Farbeindruck passt. Das macht natürlich reliefartige Strukturen, aber aus 30cm Entfernung sieht man's schon kaum noch. Das ist bei größeren Figuren (z.B. 1:20) alles andere als ideal, da suche ich noch den Königsweg. Wenn ich in Toms Beispiel die makellos glatte Oberfläche sehe, werde ich schon neidisch.
Edit: Hier sieht man deutlich bei meiner ersten größeren Figur die Strukturen, die die Ölpaste mit einem Pinsel hinterlässt:
