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ST Expanded Universe U.S.S. "Defender" (NX-74958) - 1/2500

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Doomgiver:
Hallo,

bei meiner Refit hänge ich gerade in einem Motivationsloch (innere Ruhe ist gerade irgendwie nicht gegeben). Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich daher mit einem anderen Schiff angefangen, was mich hier seit längerem vorwurfsvoll aus meinem Lagerregal anschaute und stumm 'Bau mich!' schrie. Irgendwann wird man dann eben weich.

Zum Hintergrund: Bei der "Defender" handelt es sich um eine Conversion der Enterprise-E (drei Triebwerksgondeln) und basiert auf einer Fanfiction-Reihe (FF-Reihe) namens "Defender". Wie passend!  ;D
Ich hatte einmal die Gelegenheit, die Autorin zu treffen, hab ein wenig mit ihr geplauscht, und da war die Neugier geweckt (bei Modellbauern immer ein ganz böser Augenblick  :pfeif:). Dann schlief das Projekt wieder etwas ein, bis mir bei meinem Überseehändler meines Vertrauen auf einmal die Enterprise-E in 1/2500 für kleines Geld über den Weg lief. Moment, da war doch mal was...

Zum Vorhaben: Ich werde aus zwei Kits die "Defender" bashen (Premiere, sonst ist das ja gar nicht mein Ding). Anschließend lackieren, Decals drauf, und ein paar Decals selber machen. Beleuchtung oder anderer elektrischer Schnick-Schnack ist nicht vorgesehen, der Aufwand würde voll durch die Decke gehen. Am Schluß kommt das Ergebnis dann in die Kiste und wird der guten Frau zugestellt. Schließlich hatte Picard ja in seinem Büro auch ein Modell seines Schiffs stehen, so!

Dann wollen wir doch mal...

Post aus Übersee! In letzter Zeit habe ich da ein wenig Pech, wie der grün-weiße Aufkleber vom Zoll auf dem Karton zeigt. Während früher nahezu jedes Paket anstandslos durchgewunken wurde, ist meine Quote seit der Refit auf etwa 50% gefallen. Also hin zu dem Verein und entsprechend Euronen abdrücken. Der materielle Aufwand hielt sich in Grenzen, der Zeitaufwand nervte mich viel mehr. Nun ja, hilft ja nichts.


Der Inhalt: Zwei Sätze der Ente-E in 1/2500, entsprechende Decalsätze von Acreation Models sowie eine Satz Buchstaben und Zahlen im passenden Maßstab. Nach Mehses Berichten von den Decals der AMT-Ente-D, wollte ich mich da nicht auf die des Bausatzes verlassen.


Erste Schritte. Hier der Sekundärrumpf mit den regulären Triebwerken. Bin eigentlich ganz zufrieden, was die Passgenauigkeit angeht. Das passt schön stramm, kein Versatz, alles gut. Hier und da noch etwas Spachtelmasse, aber das sollte sich in Grenzen halten.



Hier die zus. Triebwerkgondel. Das Loch wurde mit etwas passend zugeschnittenem Sheet angedeckt und verspachtelt. Muss jetzt erstmal durchtrocknen, dann kann ich es verschleifen.


Der zus. Pylon für das Triebwerk unter dem Heck grob zugeschnitten. Sobald die Triebwerksgondel verschliffen ist, kann ich mit dem Feintuning anfangen.

Doomgiver:
Und weiter geht's!

Worauf ich am meisten achten musste, war die gerade Ausrichtung der Zusatzgondel. Ist mir aber ziemlich gut gelungen. Sitzt sauber mittig und parallel zu den anderen Triebwerken, bin zufrieden.



Und los geht's mit dem spachteln. Da muss man och ziemlich aufpassen, um die feinen Details nicht einfach zuzukleistern und dann mühsam wieder herauszuoperieren. Da kam mir mein Flüssigspachtel doch sehr gelegen. Mit einem Zahnstocher fein aufgetragen, zieht er schön in die Spalten ein und zieht schnell an. Dann noch um die Sinkung auszugleichen, fertig. Schleifen sollte sich in Grenzen halten.


Und so sieht das Ganze bis jetzt mal in richtiger Fluglage aus.

Benny:
Cooles Schiff. Ich steh auf das schlanke Design der -E...

 :thumbup:

Doomgiver:
Nach dem spachteln und schleifden habe ich mich ein wenig der Lackierung gewidmet. Grundiert mit Tamiya XF-19 (Sky Grey), war das doch noch sehr dunkel. Also in den Tiefen des Farbregals gewühlt und ein halbes Glas Model Master 4762 (Light Ghost Grey) gefunden. Passt!  ;D



Nach dem trocknen wurden die Sublichttriebwerke abgeklebt und gespritzt. Grau ist Tamiya XF-66 (Light Grey), das Rot XF-7 (Flat Red). Eigentlich ziemlich gelungen, wie ich finde. Habe mich da an der Farbgebung auf der Kartonrückseite orientiert, die Angaben in der Anleitung sind ja wenig hilfreich.



Außerdem habe ich mich ein wenig mit den Decals beschäftigt, hier insbesondere das Thema "Weichmacher". Die Oberfläche des Schiffes ist ja recht zerklüftet (Fenster, Panellines, etc.), da muss der Weichmacher schon gut ziehen. Zu schwach, und der Effekt verpufft. Zu stark, und das Decal löst sich auf. Knifflig...  :0
Habe also mit einem Teil des Spenderschiffes zwei Versuchlinien gefahren. Auf der einen Seite wurden einige Decals mit der Kombination Mr. Mark Softer + Daco Decal Setting (Strong) verarbeitet (die Kombo hat schon bei der Refit absolut überzeugt!  :thumbup: :thumbup: :thumbup:), auf der anderen Seite Microscale Micro-Set + Micro-Sol. Ergebnis: Gleichstand. Die Decals von Acreation Models haben beides gut verkraftet und sind schön in die Vertiefungen eingeflossen, da konnte ich jetzt keinen Unterschied feststellen.

Jetzt noch die Manövertriebwerke und den Deflektor entsprechend einfärben, eine Schicht glänzenden Klarlack und die Decal-Orgie kann beginnnen. Und vielleicht ist mir bis dahin auch eingefallen, wie ich die Fenster noch vernünftig herausarbeiten kann.  :pfeif:

Gortona:
Cool, wird schön! Die Fenster; verdünnte schwarze Farbe, ruhige Hand - Pin-washs...  alternativ; Schwarzer Tusch-Stift dann Lack drüber...

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