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Episode 1-3 (Space) Battle of Naboo Diorama

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darth_daniel:
Hallo zusammen,

ist ewig her, dass ich was gepostet hab - wird mal wieder Zeit. ;) Eigentlich hab ich drei Modelle fertiggestellt, die ich hier noch nicht gezeigt habe, aber das wird es passieren, wenn ich es geschafft habe, gute Fotos zu machen. Darum gibts wieder mal einen Baubericht, wo es nicht so auf die Qualität der Fotos ankommt. ;D

Irgendwie ist dieses Projekt zufällig entstanden - eigentlich hab ich mir nach dem Naboo Royal Starship geschworen, nie wieder so ein Chrom-Teil zu bauen. Aber ich hab die Bausätze günstig bekommen und auch wenn die Schiffe nicht „klassisch Star Wars“ sind, find ich sie ziemlich cool.

Jedenfalls ist die Grundidee, einen „Schwarm-Durchflug“ zu zeigen, wie er denke ich auch im Film vorkommt oder auch in Ep. 6 gezeigt wird, wo die Rebellenschiffe auf ganze Schwärme von TIE Fightern treffen und die entgegenkommenden Gegner fast ein Art Tunnel bilden während sie ausweichen.




Es wäre nett gewesen, als Basis eine Sektion eines Droiden-Kontrollschiffes zu bauen, aber das passt mir zum Arrangement des Dioramas nicht dazu.

Als Basis dient jetzt ein MDF-Brett, dessen Kanten ich mit einer Oberfräse bearbeitet hab. Es ist inzwischen schwarz lackiert, aber muss nochmal geschliffen und überlackiert werden. Ich hab sogar eine 1 m lange Plexiglasvitrine dafür anfertigen lassen. Die Vitrine ist etwas höher, sodass die N-1s einen "flachen Sturzflug" machen und die Droidenjäger aufsteigen können; das sollte dem Ganzen etwas mehr Dynamik geben als wenn alle auf gleicher Höhe über der Platte schweben.





^^ Offenbar haben ein paar Hasen eine Photo bomb gemacht - das Foto dürfte wohl rund um Ostern entstanden sein... ;D

darth_daniel:
Der Schwarm Droidenjäger besteht aus 9 Schiffen - eine Packung beinhaltet 3 Stk. Das Projekt hat mir die Chance gegeben, eine Modellbau-Jugendsünde zu begleichen: 3 der Droiden hab ich vor Jahren sehr schleißig bemalt; die wurden vom alten Lack befreit und aufbereitet.
Zu bauen gibts bei den Droidenjägern nicht viel. Jeder besteht aus 4 Teilen; die beiden Rumpfteile wurden stellenweise verspachtelt.

Dann hab ich mit der Airbrush gespielt. Das ILM Filmmodell, das wahrscheinlich nur als Vorlage für das 3D-Modell gedient hat, hat ILM-typisch viele Farbschichten. Ich hab es nicht geschafft, die zu entziffern; allein das Blaugrün ändert von Bild zu Bild den Farbton von Blau zu Grün zu Grau. Am Ende hab ich eine Lackierung erreicht, die mir gefällt, obwohl sie nicht dem Vorbild entspricht. Im Film haben die Jäger einen beigen Farbton, das Filmmodell dagegen schaut tw. fast weiß aus, was aber vielleicht am Blitz liegt. Ich habe einen Mittelweg genommen.
Die Jäger werden noch ein Washing bekommen, ein bissl Dreck rund um Triebwerke und Kanonen, Lackabplatzer und selbstgemachte Decals für die „Augen“, dann wars das auch schon.
Als Randnotiz: Das sollte NIEMAND jemals nachmachen. 9 Schiffe, 2 symmetrische Flügel, die oben und unten symmetrisch sind - jede Maskierung muss 36 mal gemacht werden! Es gibts kaum etwas, was demotivierender sein könnte.






















darth_daniel:
Und so schaut derzeit ein einzelner Jäger vor der finalen Alterung aus:





darth_daniel:
Den 9 Jägern stellen sich 2 todesmutige (lebensmüde?) Piloten von Naboo. Dieser Bausatz ist auch recht einfach aber es gibt viel zu spachteln und für das Chrom-Finish sollte die Oberfläche natürlich makellos sein.



Die Schwächen des Bausatzes sind die Passgenauigkeit, die Details im Cockpit, die Kanonen, Der Torpedoschacht und dicke, abgerundete Kanten und Spitzen. Die Flügelkanten wurden geschliffen, um den "Rasierklingen-Look" zu erreichen. Die „bauchigen Kegel“ vorne an den Triebwerken sowie die Spitzen hinten dran und der dünne Auslauf des Rumpfes wurden ebenfalls mittels Schleifpapier zugespitzt.

Für den Torpedoschacht, der im Bausatz nur als leicht tiefgezogene Delle dargestellt ist, hab ich ein Rohr eingesetzt. An dessen Ende sitzt eine Flugzeugfelge mit Radschrauben als Details des Torpedowerfers - praktisch kann man in dem dunklen Schacht nichts erkennen, aber egal, Hautsache Details sind da. ;D Das Rohr wurde auf der Außenseite bündig mit dem Rumpf verspachtelt und verschliffen und rundherum die Gravur neu gezogen (sieht man im Foto leider nicht).






Die Kanonen oben auf der Schiffsnase sind nur als zwei kurze, erhabene Stege dargestellt. So geht das nicht - die Schächte wurden tiefer gefeilt (und hierzu der Rumpf innen mit Plastik verstärkt),, sodass dann kurze Rohrstücke als Kanonen eingesetzt werden können.



Die nächste Schwachstelle ist das Cockpit. Dafür wurde innen eine Box gebaut. Ich hab versucht, die Armaturen nachzubilden - in der Größe leider nicht so einfach. Aber das Ergebnis ist auf jeden Fall eine Verbesserung.









Die Cockpitseiten haben gar keine Details; das kann natürlich nicht so bleiben.





Die nächste Baustelle: Piloten. Die Anakin-Figur ist eher zum Vergessen, also hab ich 2 neue Piloten besorgt. Da sie aber den charakteristischen Helm haben sollten, hab ich kurzerhand den beiden Anakin die Köpfe abgetrennt. Anakin ist es ohnehin gewohnt, Körperteile zu verlieren.
Beim Bemalen der Figuren bin ich draufgekommen, dass es schwer ist, nicht vorhandene Kragen und Mäntel zu bemalen. Deshalb hab ich die Kleidung mit Putty nachzubilden versucht, was, so finde ich, ganz gut geklappt hat. Die Gurte hab ich aus feinen Streifen Maskierband hergestellt und bemalt.








Die Figuren ins Cockpit zu bekommen, war eine Geschichte für sich. Eigentlich ist das Cockpit zu klein für einen Erwachsenen in 1:48, aber nach längerem Hin und Her und Entfernen von Sitzfleisch etc. haben sich die beiden doch überzeugen lassen, Platz zu nehmen. Erst danach hab ich die seitlichen Konsolen einkleben können. Hoffentlich sitzen die beiden tief genug, dass die Cockpithaube drüber passt…





Die Droiden hab ich auch schon mal bemalt. Die Gravuren sind ein Horror; die hätte ich schleifen sollen.



Und dann ist schon mal die gelbe Farbe auf die Flieger gekommen.

darth_daniel:
Und damit steh ich leider an. Das Gelb soll ja glänzend sein, also muss Klarlack drüber. Zu meinem Entsetzen hab ich festgestellt, dass das glänzende Vallejo Varnish aus der Spürhdose aber matt wird, sobald man Maskierband aufbringt und wieder abzieht (auch nach einer Woche Trocknungszeit)! Für die Chromflächen muss ich natürlich eine schwarze Grundierung aufbringen, und dafür muss das Gelb abgeklebt werden. Ich hab eben Vallejo-Klarlack (Acryl) getestet, das funktioniert nicht. Dann hab ich eine Empfehlung für Mr. Hobby-Acrylklarlack gelesen - der soll viel härter aushärten als die Tamiya-Acrylfarben und viel beständiger sein. Gekauft, getestet - das Klebeband hat wieder eine matte Oberfläche zurückgelassen, wieder ein Fehlschlag.

Also hab ich mir gedacht, ich teste mal Enamels. Ich hab die Metallfinish-Versiegelung von Alclad - die sollte doch super glänzend sein und hat auf einem Chrom-Finish-Lackiermuster den Klebebandtest bestanden. Aber wenn ich die auf eine matte (= raue) Oberfläche aufsprühe, wird die alles andere als glänzend. Ich hab schon mehrere Schichten auf die Schiffe aufgebracht, aber glänzen tun sie nicht. Weiß jemand, wieso dieser Klarlack nicht glänzend aushärtet, wenn er dafür gemacht ist, Metallfinish-Farben zu versiegeln? Liegt das an der matten Farbschicht darunter?
Ich könnte höchstens noch versuchen, den Klarlack zu polieren.

Oder hat jemand eine Empfehlung für einen guten glänzenden Klarlack (Acryl oder Enamel), der nicht matt wird, wenn man Klebeband aufbringt und abzieht? Ich bin für jede Empfehlung dankbar, weil ich an den N-1s nicht weitermachen kann, bis das Gelb glänzend versiegelt ist. :(

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