Science Fiction Modellbau > 42
Weitere Filme & Serien Die "Rocinante" aus der Serie "The Expanse" - Eigenbau nach Vorlage Papiermodell
Vondy:
Moin,
Verabschiede mich erst mal in den Urlaub und bin eine Woche im Sauerland unterwegs. Viel ist hier nicht mehr passiert, habe nur noch ein Rahmen teil geschnitten und fest gestellt, dass ich aufgrund der Stärke des Materials die Schablonen für die aussenhaut nicht verwenden kann bzw minimal anpassen muss. Wird aber einfach gehen. Bilder des Rahmens folgen dann Sonntag nächste Woche. Mal schauen ob ich im Sauerland noch irgendwo paar Sachen kaufen kann.
Bis dahin.
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Galactican:
Hallo erst mal und Entschuldigung fürs späte Einklinken hier! :)
Toller Start bisher. Wir haben hier so einige Kartonfreaks, mich eingeschlossen. :smiler6:
--- Zitat von: Vondy am 28. Februar 2019, 08:31:17 ---Ich muss zu dem ganzen Thema sagen, dass ich, mal ausgenommen von selbstgezogenen Bremsleitungen bei Flugzeugen, ein absoluter Neuling im Bereich des Scratchbaus bin. Weist mich daher bitte direkt auf Fehler oder Verbesserungen hin! Danke. :)
--- Ende Zitat ---
Toll, dass du dich an so ein Projekt traust. Deine Baufortschritte sprechen für sich und ich bin sicher, dass du Erfolg haben wirst! :)
--- Zitat von: Vondy am 28. Februar 2019, 08:31:17 ---Als erstes ging es an den Innenrahmen der Antriebssektion. Hierzu habe ich die Papiervorlagen grob ausgeschnitten und per Prit-Stift auf die 1,5er Platten aufgeklebt.
--- Ende Zitat ---
Kleiner Tipp (mit großer Wirkung): Klebestifte eignen sich überhaupt nicht gut, um Sachen permanent zusammenzufügen. Sogar Verbindungen von Papier auf Pappe sind riskant, da kann sich alles nach kurzer Zeit wieder abpellen. Für kurzfristige Verbindungen reicht der Stift jedoch aus, um etwa Formen eines Bauteils zu übertragen. Wenn du Teile dauerhaft miteinander verbinden möchtest, nimm UHU Alleskleber oder den UHU Bastelkleber (aber nicht zuviel davon, letzterer basiert auf Wasser und wellt das Papier).
--- Zitat von: Vondy am 28. Februar 2019, 09:02:54 ---aus irgendeinem Grund passt der obere Radius des kleineren Segmentes nicht mit dem unteren Radius des oberen zusammen. Kann auch sein, dass es an der Materialstärke liegt (Teile sind als Papierbausatz geplant).
--- Ende Zitat ---
Das ist möglich, aber auch der Reiz des Scratchings. ;)
--- Zitat von: haui am 28. Februar 2019, 09:05:51 ---Wenn es bei dir in der Gegend einen Tedi 1 EUro laden gibt da bekommst du 6 Tuben Sekundenkleber für 1 Euro :-)
Und der klebt genau so gut wie der teure.
--- Ende Zitat ---
:thumbup: Ist der gleiche Wirkstoff und du sparst enorm.
--- Zitat von: haui am 28. Februar 2019, 09:17:43 ---Du kannst ja auch erstmal das Papiermodell bauen dann hast du ne schöne Vorlage an der du auch messen kannst :-)
--- Ende Zitat ---
Das kriegt von mir 'ne Unterschrift. Selbst wenn du es nur in Schwarz-Weiß in Originalgröße ausdruckst und krumm und schief zusammenbaust, kann es dir zeigen, wie die Teile zusammengehören und wo die Schwach- oder Problemstellen des Modells liegen. Ich nehme stets 160g Papier, das reicht für die meisten Bauvorhaben aus (nicht zu dick und nicht zu dünn). ;)
Vondy:
Ja Moin, ich sag mal danke für die ausführliche Antwort. :) Werde ein paar Dinge beherzigen. Prit war wirklich nur um die Schablonen auf das Plastik zu bringen. Kleben haut gut hin mit tamiya extra thin cement. Bald geht es weiter.
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Vondy:
So, der Urlaub ist um und gleich gestern musste ich wieder in den Schuppen. Es ging ein wenig am Antrieb weiter.
Habe das obere Segment gestern geschliffen und ein wenig angepasst, danach mit Klebeband am unteren fixiert, zur Überprüfung. Sieht schon ganz gut aus, auch wenn es oben noch nicht ganz gerade ist.
Hier das Ergebnis:
joeydee:
Den "Knick" bekommst du wahrscheinlich rein durchs Verkleben nicht raus. Da müssten die Sheets schon perfekt und gleichmäßig vorgekrümmt sein, das ist nur schwer zu erreichen.
Oberflächen mit zwei Krümmungen (hier glockenförmig) gehören sowieso mit zu den schwierigsten Formen. Man kann sowas mit Kegelstümpfen abwickeln (so wie es dein Papiermodell vorgibt), oder auch in Facetten (längs) - diese Option hättest du noch offen, falls das hier gar nicht klappen sollte. Habe ich bei meinen letzten Triebwerken so gemacht (im "Jenny Haniver"-Baubericht).
D.h. du würdest deinen Sheetstreifen in vielleicht 20-30 gleichmäßige Längsteile anritzen und hättest dann rundum 20-30 kleine "Knicke" die du später verschleifen kannst, anstatt eine einzige auffällige Nahtstelle.
Ein Stützgerüst oder zumindest schmale Ringe zum Fixieren der Form an den wichtigsten Stellen (wo möglich fest eingebaut, bei einer offenen Glocke ohne Innenleben ist das aber eher schwierig zu verstecken) würde ich auch dringend empfehlen, war bei mir sogar unumgänglich.
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