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Star Trek Next Generation Medical Viewer / Electron Microscope

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Oxymoron:
Danke euch!

Ich liebe die Star Trek Props einfach! Ich schaue auch gern Star Wars und alles was mit „anderer“ SciFi zu tun hat Und während ich in meiner Jugend winterlang alles an SciFi im TV aufgesaugt habe (meine Eltern haben mich im Sommer immer zum Spielen rausgejagt) fehlt mir heute einfach die Zeit dazu.

Nichts desto trotz fande ich die ST Props immer herausragend. Speziell die Sachen auf der Starfleet-Seite. Denn während Objekte zB bei Star Wars immer nur dazu da sind die Geschichte voran zu treiben und deswegen ein Mittel zum Zweck waren (wenngleich ein Lichtschwert natürlich schon sehr innovativ war - aber eben auch „nur“ ein Schwert mit SciFi-Effekt) haben viele Props bei Star Trek teilweise einen komplexen Hintergrund. In einige Objekte ist für TV-Business-Verhältnisse viel Gerhinschmalz eingeflossen. Und analog zur, schon viel diskutierten, Star Trek-Physik sind auch viele Star Trek Props wegweisend. Communicator, PADD, Tricorder, Holographie usw usf. Eine ganze Horde Wissenschaftlern und Entwicklern auf der Welt arbeiteten und arbeiten an solchen Technologien.

Und auch die „Grossen“ hinter den Kulissen von Star Trek haben das ganze Genre teilweise beeinflusst. Rick Sternbach hat seit den 80ern grossen Einfluss gehabt. Mike Okuda, Erfinder der backlit Computer-Layouts, ist bei allen möglichen Produktionen als technischer Berater tätig.
Wie visionär Star Trek schon in den 60ern war zeigt sich auch immer wieder an Arbeiten von Matt Jefferies, der ja auch die Ur-Enterprise entwarf. Stellvertretend mal ein Entwurf des Urvaters des MedViewers den ich baue:



Ein ergonomisch gekippter 16:9 Flachbild Desktop Computer mit wechselbaren Speichermedien. Und das in einer Zeit in dem nichtmal jeder Haushalt in den USA einen kleinen Röhren-TV stehen hatte und Computer grosse Maschinen auf Röhrenbasis waren und auf Lochkarten geschrieben haben. Lange vor IBM, Apple, Microsoft, TFT-Screens und USB-Sticks. Leider konnte die Masse an Designs aus pragmatischen Gründen nie so umgesetzt werden wie vom Erfinder erdacht. Entweder aus Kosten- und oder Zeitgründen oder weil einiges einfach (noch) nicht umzusetzen war. Stichwort Typ 1 Phaser. Der war einfach zu klein um den in der damaligen TV-Qualität zu erkennen. Die Phaserstrahlen sahen so aus als kämen sie aus den Händen der Darsteller was beim Publikum für Verwirrung sorgte. Und trotzdem lehnt sich der „Disco“-Phaser wieder ans Original Typ 2 Modell an.

MfG Oxy

Oxymoron:
Los gehts mit der Grossen Kleberei. Zuerst der Boden. Mit JB-Weld und allem was ich so zum fixieren und beschweren da hatte:



Und ausgehärtet:



Noch die Überstände wegfräsen und verschleifen:



Nächster Schritt: das Dach decken!



...und die beiden Seitenteile



Verkleidung fertig! Zum Schluss habe ich noch die Kanten abgerundet und etwas gespachtelt und verschliffen.





Als nächstes folgt der Feinschliff und die Grundierung.
Aber vorher mache ich noch eine Woche Urlaub!

MfG Oxy

Oxymoron:
Back in Business!

Ich habe mir mal eine längere Auszeit gegönnt. Jetzt muss ich mich langsam ranhalten damit ich den Viewer noch bei morderaten Temperaturen fertig lackieren kann.

Nachdem nun das obere Gehäuse des Viewers fertig verklebt und geschliffen war habe ich zunächst innen erst einmal zwei Schichten schwarz aufgebracht. Lichtdichtigkeit ist das Stichwort.



Eigentlich sitzen die LED-Panels zwar im kippbaren Teil aus dem slide viewer und leuchten im kurzen Abstand zur „Mattscheibe“ nach vorn aber sicher ist sicher. Aussen folgten zwei Schichten Filler. Wie immer gabs noch ein paar Unebenheiten auszugleichen. Dann konnte nach dem Feinschliff (320er/400er) grundiert werden.



Base grundiert!
Monitorteil grundiert!

Fehlt noch das einzige „bereits fertige“ Teil: der kippbare Screen, ausgeliehen aus dem Slide Viewer. Leider ein teurer Spass da es, wie eingangs schon beschrieben, das einzige ist was den Weg in das Prop gefunden hat. Der Rest vom slide viewer ist ein Fall für die Restekiste oder dem Schrott.
Die Mattscheibe kommt weg und wird dann durch eine passende, getönte Acrylglasplatte ersetzt. Es wird also wieder ein „klassiches“ backlit Display mit screen matched LCARS Grafik. Es wurde in TNG an diesem Prop auch nie eine andere verwendet weswegen ich diese auch nicht, im Gegensatz zu meinem Voyager Viewer, leicht austauschbar gestalten werde.

Ausserdem habe ich die Grafikfolie diesmal ebenfalls outgesourced. Die mehrfach übereinander geklebten Overhead-Folien waren mir etwas zu unprofessionell. Ich habe mich nach etwas Recherche deswegen für industriell bedruckte Duratrans-Folien aus der Werbetechnik entschieden. Da diese primär nur für Gewerbetreibende angeboten werden musste ich für einen annehmbaren Preis bei einer Firma in den Niederlanden bestellen. Das Ergebnis ist ganz sehenswert:



Mega Qualität und das schwarz schluckt jetzt schon ne Menge Licht. Zusammen mit der Tönung des Acrylglases sollte da keine Nacharbeit nötig sein.
Weitergehen wird es dann mit dem Einbau der LED-Panels in den screen.

MfG Oxy

Galactican:
Echt sauber!  :thumbup:

Oxymoron:
Neue Woche neues Glück.

Um die LED-Panels in den slide viewer zu bekommen habe ich zuerst einen neuen Boden aus schwarzen PU-Platten gebaut. Der alte war relativ hoch und hatte Lüftungschlitze. Da wäre mir zuviel Licht durchgekommen.



Anschliessend habe ich aus einfachem Pappelschichtholz eine Grundplatte gebaut auf der die Panels verschraubt werden. Die passen grad so in den Viewer, werden das Display aber auch super ausleuchten!

Hier mal ein Überblick über die Einzelteile ohne die Acrylglasplatte bzw Grafik. Die folgen als nächstes.



Oxy

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